Querdurchfeuchtung – das unbekannte Übel

vom 01.12.2010.

QuerdurchfeuchtungEs gibt viele Ursachen für feuchte Wände. Keller sind besonders anfällig für feuchtes Mauerwerk. Doch woher kommt das Wasser? Oftmals steigt das Wasser aus dem Boden herauf, eine nachträgliche Horizontalsperre bewirkt hier Wunder und beendet den Spuk problemlos und schnell. Doch was, wenn das Wasser nicht von unten, sondern von der Seite kommt?

Undichte Dachrinnen, Sickerstellen oder auch Risse in der Außenwand öffnen Regenwasser Tür und Tor. Auch hier hilft eine Kapillarwassersperre bei der Mauerwerksentfeuchtung. Eine Vertikalsperre stoppt die Feuchtigkeit nachhaltig und hält sie vom weiteren Eindringen ab. Nach der Errichtung einer Flächensperre, durch entsprechende Injektionen, trocknen die Wände binnen kürzester Zeit und können sich wieder mit Luft füllen. Das Mauerwerk erlangt somit seine ursprünglichen Wärmedämmeigenschaften zurück, egal wie feucht die Wand vorher war.

Der Vorteil einer Vertikalsperre liegt auf der Hand: Sie müssen die Wand nicht mühsam von außen freilegen, sondern können aus dem Inneren die Mauerwerkstrocknung durchführen. Somit entfallen Diskussionen mit dem Nachbarn und körperliche Schwerstarbeit beim Aushub.

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